| |
Nun ja, das wichtigste für eine Zucht sind wohl ein Männchen und ein Weibchen der selben Art. Diese zu erkennen ist eigendlich ganz eifach, wenn man weiß wie es geht. Am einfachsten kann man sie erkennen, wenn sie adult sind, denn dann haben die Männchen sogenannte "Bulben" (Bild) diese bilden sich aus dem letzten Teil der Taster (Bild) des Männchens nach der Reifehäutung. In diesen speichern die Männchen ihr Sperma bis zur Paarung.
Das Weibchen hat allerdings keine äußerlichen Merkmale, an denen man es als Weibchen erkennt. Es sei denn, man orientiert sich an der größe des Tieres, denn Weibchen sind so gut wie immer größer als das Männchen. Auf diese Methode würde ich mich allerdings nicht verlassen, denn wie gesagt, die Weibchen sind nicht immer größer und es ist ja auch möglich, dass das Männchen noch nicht Geschlechtsreif ist.
Die sicherste Methode ist wohl das untersuchen der Haut.
Dazu nimmt man die Haut und sucht die Epigastralfurche. handelt es sich um ein Weibchen, kann man dort zwei kleine Spermatheken (Bild) erkennen, in denen die Weibchen das Sperma der Männchen bis zum Kokonbau speichern. Sind diese jedoch nicht vorhanden, ist es mit großer sicherheit ein Männchen.
Handelt es um eine noch kleine Spinnen, ist das einsetzen eines Mikroskops notwendig.
Hierbei legt man die Haut unter das Mikroskop und sucht dort die Epigastralfurche sind die obengenannten Taschen zu erkennen, ist dies ein junges Weibchen.
nach oben
Vorbereitungen
Nun ja, wie oben schon beschrieben werden erstmal die beiden Spinnen gebraucht.
Am besten ist es, wenn sich das Weibchen vor einigen Wochen gehäutet hat, denn dadurch besteht nicht mahr die Gefahr, dass sie sich häutet während sie das Sperma noch in sich hat. Geschieht dies doch, war die Verpaarung zwecklos, weil das Sperma in der alten Haut bleibt.
Natürlich muss es auch gut genährt sein, damit sie nicht das verlangen bekommt das Männchen zu fressen. Gut geeignet sind junge Mäuse oder Heuschrecken, weil diese groß sind und man nicht 20 Heimchen reinschmeißen muss.
nach oben
Die Paarung
Die Paarung sollte stets in dem Terrarium des Weibchens stettfinden. Ist dieses jedoch aus irgendeinem Grund micht möglich, muss man das Weibchen einige Wochen vor der Paarung in das größere Terrarium setzen um ihr eine Eingewöhnungsphase zu gewähren. Als nächstes setzt man das Männchen so weit wie möglich vom Weibchen weg in das Terrarium um ihen Chanze zu geben, die Geschwindigkeit selbst zu bestimmen. Jedoch sollte man sich sicher sein, dass das Männchen einige Tage oder Wochen vor der Paarung ein Spermanetz gebaut hat, weil sonst die ganze Prozedur umsonst gewesen ist.
Nach kurzer zeit müsste das männchen anfangen zu trommeln. ist das weibchen ebenfalls in paarungsstimmung, erwiedert diese sein getrommel indem sie langsam aus der Höhle geht selbst anfängt zu trommeln. Die nächste Phase ist wohl die spnnendste, denn hier findet die eingendliche paarung statt indem dass männchen abwechselnd seine Bulben in die Epigastralfurche des Weibchens steckt und damit das Weibchen das Männchen nicht beißt oder gar frist hällt es mit seinen Schienbeinhaken, den Tibiaapophysendien, die Zähne des Weibchen fest.
nach oben
Nach der Paarung
Nach der Paarung kann man das Männchen gleich herausnehmen, damit es nicht gefressen wird und man tut ihn nach einigen tagen noch mal zum weiben um sicher zu gehen oder man lässt ihn gleich noch eine oder zwei wochen bei weib, denn nicht alles weiber fressen die männchen nach der paarung.
Auch nach der Paarung muss das Weibchen gut gefüttert werden, weil wenn der Kokon erst mal gebaut ist sie keine Nahrung mehr zu sich nimmt und somit den Kokon fressen könnte.
nach oben
Der Kokonbau
Die Dauer, bis der Kokon gebaut wird, dauert meistens ca. zwei bis drei Monate, dies ist aber von Art zu Art unterschiedlich und kann sich bis zu einem Jahr hinausziehen.
Zunächst spinnt sie einen dicken Teppich aus Spinnseide, ähnlich wie auch bei der Häutung. Auf diesen legt sie dann ihre eier, die auf dem Weg an den Spermatheken vorbei befruchtet werden.
Die Eier landen dann in einer dickflüssigen flüssigkeit auf dem Teppich, der dann in eine Ball ähnliche Form geformt wird.
Siehe Bilder:



 |
|